Historie der bauverein AG

2011

  • Anfang 2011 gibt die bauverein AG bekannt, dass sie ein 6.225 m2 großes Grundstück in Kranichstein von der HEAG Holding AG erwerben wird, um hier ab Mitte 2012 ein von dem französischen Stararchitekten Nicolas Michelin entworfenes Passivhaus nachzubauen. Der Bau mit dem Arbeitstitel „Buildtog“ – für das englische „Building together“ - ist Teil eines europäischen Pilotprojektes, das parallel in Deutschland, Schweden, Großbritannien, den Niederlanden und Frankreich, realisiert wird. Mit Hilfe des Projektes soll ermittelt werden, welchen Einfluss klima- und länderspezifische Faktoren auf die Bauweise beziehungsweise den Passivhausstandard haben. Die Teilnehmer versprechen sich davon mehr Wissen darüber, welche klimabedingten Anpassungen notwendig sind, um den Passivhausstandard zu erhalten. Darüber hinaus erhofft man sich detaillierte Informationen über die durch die jeweiligen länderspezifischen Unterschiede in der Bautechnik verursachten Kosten. Die Darmstädter Version von „Buildtog“ soll 2014 einzugsbereit sein und ist damit nach WohnArt3 bereits das zweite, von der bauverein AG realisierte Passivhausprojekt.
  • Mit der Übergabe der Rheinstraße 65 an den neuen Mieter, das Institut Wohnen und Umwelt (IWU), beendet die bauverein AG im Mai die energetische Sanierung des ehemaligen Landratsamts. Das in enger Zusammenarbeit mit dem IWU umgebaute Gebäude ist das erste, nach Passivhausstandrad sanierte Bürogebäude in Darmstadt.
  • Die Stadt Darmstadt, die Mieter der bauverein AG, Eigentümer, Handwerksbetriebe und Architekturbüros, aber auch die Medien – als Stakeholder der bauverein AG stellen sie alle, zum Teil ganz unterschiedliche Ansprüche an die Unternehmensführung. Um herauszufinden, was diese, dem Unternehmen nahestehenden Gruppen und Interessenverbände von der bauverein AG erwarten, wird im Frühjahr 2011 gemeinsam mit der TU Darmstadt eine erste Stakeholder-Befragung durchgeführt. Die Ergebnisse münden in einer Analyse, die als Basis für einen Maßnahmenplan dient.
  • Im Sommer fällt dann endlich der Startschuss für eine neue Werbekampagne der bauverein AG. Den Auftakt macht eine Aufklärungskampagne mit sechs Motiven, auf denen das Unternehmen über Themen wie sozialen Wohnungsbau, energetische Sanierungen und die Serviceoffensive informiert. Im Spätherbst folgt eine Imagekampagne. Für die Bildmotive, die Assoziationen rund ums Wohnen wecken und alle Altersklassen ansprechen sollen, werden auch Mieter der bauverein AG geshootet. 
  • Knapp 14 Monate dauerte die Großmodernisierung „In der Kirchtanne 6“ in Eberstadt-Süd, im Oktober 2011 feiern bauverein AG und Mieter gemeinsam den Abschluss. Zuvor waren 84 Wohnungen überarbeitet und 36 Wohnungen in seniorengerechte Wohnungen umgerüstet worden. Die Fassade des Hauses wurde einer aufwändigen Gebäudehüllensanierung unterzogen und erhielt einen neuen Anstrich in freundlichen Farben. Alle Wohnungen werden wieder in eine Bindung übernommen. Deutlich attraktiver präsentieren sich seitdem auch Eingangsbereich und Erdgeschoss. Hier zieht das Vermieterteam Süd ein. Die bauverein AG investierte 5,9 Mio. Euro in diese zum „Aktionsplan Eberstadt-Süd“ gehörende Maßnahme.
  • Rechtzeitig zum Wintersemester 2011/2012 beendet die bauverein AG den Umbau des ehemaligen Verwaltungsgebäudes in der Rheinstraße 63/am Steubenplatz in ein Studentenwohnheim mit 77 Wohnplätzen. Das Unternehmen reagiert damit auf die große Nachfrage nach Studentenwohnungen aufgrund der hohen Erstsemesterzahlen. Grund für den Ansturm auf Studienplätze sind der Wegfalls der Wehrpflicht und die ersten doppelten Abiturjahrgänge. Innerhalb kürzester Zeit schafft die bauverein AG weitere Studentenwohnungen in Eberstadt-Süd, indem sie Wohnungen in WG-taugliche Studentenwohnungen umwandelt. Wie auch im Studentenwohnheim am Steubenplatz  sind diese Plätze sofort vergriffen.  
  • Um den Dialog mit Vertretern von Stadt und Stadtwirtschaft zu fördern und diesen aktuelle sowie zukünftige Projekte der bauverein zu präsentieren, lädt das Unternehmen im Oktober erstmals zum bauvereins-Forum ein – mit sehr guter Resonanz. 
  • Im Rahmen des „Aktionsplan Eberstadt-Süd“ wird bis Ende November auch der Kirnberger Platz in Eberstadt-Süd umgestaltet. Der Platz wird hierzu in einen Spiel-, einen Sitz- und einen Verkehrsbereich unterteilt und mit Sitzbänken ausgestattet. Zusätzlich werden die umliegenden Hauseingänge erneuert. In den umgebauten Eingangsbereich der Kirnberger Straße 13 ziehen im Dezember das Sozialmanagement der bauverein AG, ein Hausmeisterstützpunkt und die Stadtteilpolizei ein.     

2010

  • In der Holzhofallee 24 – 26 c werden Bestandsgebäude um jeweils ein Geschoss aufgestockt, so dass neun zusätzliche Wohnungen entstehen. Mit der Neugestaltung der Grundrisse kann der gesteigerten Nachfrage nach Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen Rechnung getragen werden. Im August wird zudem Richtfest für einen Neubau in der Holzhofallee 24-24 a gefeiert. Der Neubau bietet Platz für elf Wohnungen, darunter zwei barrierefreie EG-Wohnungen und eine Penthouse-Wohnung mit großer Dachterrasse.
  • Im Juni ziehen die ersten Bewohner von WohnArt3, einem generationsübergreifenden Wohnprojekt in Kranichstein, ein. Mit dem Bau dieses ersten Passivhauses betritt auch die bauverein AG Neuland. Im November nimmt das Projekt am Darmstädter Passivhaustag teil.
  • Nach rund einem Jahr Bauzeit wird die Sanierung der Wohnhäuser in der Moltkestraße 27-37 erfolgreich abgeschlossen. Die Großsanierung ist Teil des groß angelegten Modernisierungskonzeptes für die ehemalige Postsiedlung, die danach als „Oppenheimer Park“ firmieren wird, und trägt zu einer erheblichen Senkung von Energieverbrauch und CO2-Emissionen bei.
  • Nach der Modernisierung des Wohngebäudes in der Grundstraße 31/33 in 2009 lassen bauverein AG und die Wissenschaftsstadt Darmstadt im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt Darmstadt-Kranichstein“ jetzt auch den Außenbereich neu gestalten. Unter Regie der „Werkstatt“ helfen die Kinder aus der Grundstraße 31/33, der Erich Kästner-Schule und dem Kinderhort Jägertorstraße dabei, einen Spielbereich zu entwerfen.
  • Im Herbst werden zwei Gebäude im Besitz der bauverein AG – der Neufert-Meisterbau und das Alte Rathaus – als „Schützenswertes Kulturgut“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung gemäß der Haager Konvention soll im Kriegsfall vor „Zerstörung, Beschädigungen, Diebstahl, Plünderung und widerrechtlicher Inbesitznahme“ schützen. Die umfangreichen Sanierungsarbeiten am Alten Rathaus waren kurz zuvor abgeschlossen worden, so dass das Renaissanceportal nun wieder in neuem Glanz erstrahlt.
  • Lange vor der gesetzlich vorgeschriebenen Frist lässt die bauverein AG alle Wohnungen mit Rauchmeldern ausstatten, um die Sicherheit der Mieter weiter zu verbessern.
  • Unter aktiver Beteiligung der Mieter in Eberstadt-Süd erarbeitet die bauverein AG einen langfristigen Aktionsplan zur Aufwertung des Stadtquartiers. Dieser sieht zum einen die Großsanierung des Gebäudes Kirchtanne 6 und die Umgestaltung des Kirnberger Platzes vor, umfasst aber auch den Bau einer Kinderkrippe in der Stresemannstraße. Die KiTa wird künftig von der AWO betrieben und soll Platz für die Betreuung von 46 Kindern unter drei Jahren bieten. Bereits im September wird Richtfest gefeiert; die Eröffnung ist für den Sommer 2011 geplant.
  • Mit den Wahlen zum Mieterbeirat für die mittlerweile 12. Amtsperiode (2010 – 2015) setzt die bauverein AG eine seit 1972 bestehende Tradition fort. Der neue Mieterbeirat setzt sich aus acht Beiräten für den Bezirk Darmstadt und zwei Beiräten für den Bezirk Nordhessen zusammen. Neu ist die Gründung von vier Arbeitsgemeinschaften, in denen Mieterbeiräte und Vertreter des Unternehmens Lösungsansätze für wichtige wohnungsspezifische Themen erarbeiten wollen.

2009

  • Die Liegenschaften in der Moltkestraße 27-37 werden ab Juli saniert, modernisiert und aufgestockt. Die Wohnqualität in den 42 Bestandswohnungen wird so deutlich verbessert und 28 barrierefreie, über einen Aufzug und Laubengang erschlossene, Neubauwohnungen sind durch ein neu gebautes 3. OG und ein DG entstanden. Im November wird bereits Richtfest gefeiert.
  • Für die erste Wohnanlage in Passivhausweise der bauverein AG Darmstadt, dem Projekt WohnArt 3 wird im Juni in der Elisabeth-Selbert-Straße ebenfalls Richtfest gefeiert. 
  • Die bauverein AG beginnt, die von Feinstaub, anderen Schadstoffpartikeln und saurem Regen über die Jahre angegriffenen Kunstwerke am Bau nach und nach zu restaurieren. Als Würdigung des Engagements und der Förderung der Kunst im hessischen Raum, wird der bauverein AG durch den Hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch die Georg-August-Zinn-Medaille verliehen.
  • Auf der Grundlage von 60 Indikatoren aus 5 verschiedenen Bereichen (Soziale Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Verantwortungsvolle Unternehmensführung, Ökonomische Nachhaltigkeit und Verantwortungsvolle Personalführung), die die Arbeitsgruppe Corporate Social Responsibility (CSR) bei EURHONET erarbeitet hat, wird der erste CSR-Bericht der bauverein AG in deutsch und englisch erstellt und im Rahmen einer internationalen Konferenz vorgestellt.
  • Frau Daniela Wagner, die bereits seit 1994 im Vorstand der bauverein AG beschäftigt ist, wird als nebenamtlicher Vorstand der bauverein AG wiedergewählt. Nachfolger von Herrn Franz Volkers, der seit 1985 für die bauverein AG als nebenamtlicher Vorstand tätig war und in diesem Jahr altersbedingt ausscheidet, wird Michael Siebel, der neben anderen Funktionen als wohnungsbaupolitischer Sprecher der SPD Landtagsfraktion aktiv ist.

2008

  • Der Vorstandsvorsitzende Dr.-Ing. Hans-Jürgen Braun wird für weitere fünf Jahre bis Mitte 2013 bestellt.
  • Im Rahmen einer Großmodernisierung werden in der Holzhofallee 30 Wohnungen runderneuert, durch Dachaufstockung acht neue Wohneinheiten errichtet und durch einen Anbau 5 Neubauwohnungen geschaffen. 
  • Die beiden Wohngebäude mit Studentenwohnungen der bauverein AG in der Eschollbrücker Straße werden im Rahmen der DEUBAU 2008 (Internationale Baufachmesse) in Essen mit dem Deutschen Bauherrenpreis 2008 der Aktion „Hohe Qualität – Tragbare Kosten“ im Wohnungsbau ausgezeichnet.
  • Ebenso wird die Kindertagesstätte im Ernst-Ludwig-Park, die von August 2004 bis August 2005 erbaut wurde, vom Land Hessen und von der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen im Rahmen des Architekturpreises „Vorbildliche Bauten im Land Hessen“ – dem ältesten kontinuierlich vergebenen Preis dieser Art in Deutschland – mit einer besonderen Anerkennung ausgezeichnet. 
  • Die bauverein AG wertet ihren Wohnraum mit einer modernen Telekommunikationsausstattung auf. Sie schließt einen Kooperationsvertrag mit einer Laufzeit von drei Jahren mit der Deutschen Telekom AG geschlossen, der für ca. 15.700 Wohnungen Surfen, Telefonieren und Fernsehen via Internet aus einer Hand ermöglicht.

2007

  • Die bauverein AG errichtet nach dem Abschluss der Baumaßnahme im Helgolandring in Münster im Jahre 2005 auf dem angrenzenden Grundstück das gleiche Gebäude noch einmal.Für dieses zweite Gebäude, mit neun Sozialwohnungen für kinderreiche Familien, wird der Grundstein gelegt.
  • Beginn der Errichtung eines Neubaus mit 36 familiengerechten Wohnungen in der Elisabeth-Schumacher-Straße.
  • Nach der Grundsteinlegung im Jahre 2006 nun Richtfest für das Stadthaus an der Mathildenhöhe.
  • Da den Schülerinnen und Schülern des Ludwig-Georgs-Gymnasiums bisher keine geeigneten Räume für die Mittagsbetreuung zur Verfügung steht, baut die bauverein AG in diesem Jahr die in unmittelbarer Laufnähe zur Schule gelegenen Räumlichkeiten in der Kirchstraße 8 in Darmstadt in das Schülercafé „Aquarium“ um.

2006

  • Baubeginn von 42 Wohnungen (geförderter Wohnungsbau, siehe Visualisierung) in der Fritz-Dächert-Siedlung, 114 Eigentumswohnungen in der Goethestraße und 24 Eigentumswohnungen mit Tiefgarage in der Holzhofallee in Darmstadt. 
  • Grundsteinlegung zur Errichtung des Stadthauses an der Mathildenhöhe (Pützerstraße) als Bauträgergeschäft mit neun Wohneinheiten und einer Gastronomieeinheit.
  • Die mit dem Bau beauftragte bauverein AG feiert mit den Bauherren (Wissenschaftsstadt Darmstadt, Technische Universität Darmstadt und Land Hessen) das Richtfest des Wissenschafts- und Kongresszentrums Darmstadtium.
  • Bau der Kindertagesstätte im Rubinweg in Darmstadt und Übergabe an die Stadt Darmstadt.
  • Integration der kompletten gewerblichen Vermietung in die bvd Gewerbe GmbH und Übertragung der Verwaltung von Wohnungseigentümergemeinschaften sowie der in Wohnungseigentum aufgeteilten Wirtschaftseinhei-ten auf die HEAG Wohnbau GmbH.
  • Die bauverein AG ist Gründungsmitglied des europäischen Netzwerkes „EURHONET“ (European Housing Network) mit 19 Wohnungsbaugesellschaften aus Frankreich, Italien, Schweden und Deutschland.
  • Die bauverein AG nimmt zum ersten Mal an der im Sommer 2005 vom Hessischen Wirtschaftsministerium gestarteten Aktion „Kunst privat“ teil und stellt interessierten Teilnehmern in mehreren Rundgängen die Kunstobjekte, Mosaike und Wandmalereien an und um die Wohngebäude der bauverein AG vor.
  • Für das Neubauprojekt von vier Mehrfamilienwohnhäusern für „Jung und Alt“ mit Wohnungen für junge Familien und behindertengerechten Wohnungen für ältere, pflegebedürftige Menschen im Beyerweg und der Ettesterstraße bekommt die bauverein AG von Wirtschaftsminister Dr. Alois Rhiel und dem Vorstandssprecher des VdW südwest Dr. Rudolf Ridinger bereits zum vierten Mal das Zertifikat „Hessenhaus“ – ein Qualitätssiegel für innovative Konzepte beim kosten- und energiesparendem Bauen – verliehen.

2005

  • Spatenanstich zur Bebauung des Areals „Alte Gärtnerei“ in Darmstadt Bessungen mit 26 exklusiven Einfamilien-häusern als Bauträgermaßnahme und Baubeginn von 26 geförderten Wohneinheiten in der Elisabeth-Selbert-Straße.
  • Abschluss der Bauarbeiten im Helgolandring in Münster und in der Anne-Frank-Straße, der Nussbaumallee und den Studentenwohnungen in der Eschollbrücker Straße in Darmstadt.
  • Einweihung der Wohnanlage mit 48 Wohneinheiten im Ernst-Ludwig-Park und Übergabe von 2 Kindertagesstät-ten in Darmstadt (Ernst-Ludwig-Park und Borsdorffstraße) an den jeweiligen Betreiber.
  • Die Seniorenwohnanlage „Schwarzer Weg 20“, deren Arbeitsschwerpunkte in der Ausführung von ärztlichen Verordnungen, der Vermittlung von hauswirtschaftlichen und sozialpflegerischen Diensten und der Anleitung und Beratung von Patienten und Angehörigen liegt, feiert ihr 20-jähriges Jubiläum.
  • Einbeziehung der bauverein AG in den HEAG-Konzern im Rahmen der Neuorganisation der Stadtwirtschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt durch Übernahme von 80,12% der Anteile der bauverein AG durch die HEAG AG. 
  • Übertragung der bvd Gewerbe GmbH (ehemals Betriebsgesellschaft mbH Darmstadt) und der HEAG Wohnbau GmbH auf die bauverein AG. 
  • Erste Ausstellung „Treffpunkt Kunst“ in den Geschäftsräumen der bauverein AG.
  • Um möglichst vielen Handwerksbetrieben eine strukturierte Übersicht über zu vergebende Aufträge zur Verfügung zu stellen, bietet die bauverein AG ab Juli die Möglichkeit die Online-Ausschreibungs-Plattform e-quote zu nutzen.

2004

  • Baubeginn von 26 Wohnungen des sozialen Wohnungsbaus in der Elisabeth-Selbert-Straße 36 Studentenwohnungen in der Eschollbrücker Straße und von 48 öffentlich geförderten Wohnungen im Ernst-Ludwig-Park in Darmstadt.
  • Außerdem Baubeginn von drei Projekten im sozialen Wohnungsbau im Helgolandring in Münster und in der Anne-Frank-Straße und der Nussbaumallee in Darmstadt. 
  • Fertigstellung von 28 Eigentumswohnungen im Ludwig-Quessel-Weg und sechs Wohnungen nach Aufstockungsmaßnahmen in der Grillparzerstraße in Darmstadt.
  • Übernahme der Projektrealisierung für das Wissenschafts- und Kongresszentrum in Darmstadt im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsvertrages.
  • Umzug der bauverein AG in die neue Firmenzentrale in der Siemensstraße. 
  • Erarbeitung eines Leitbildes für die bauverein AG.
  • Beteiligung an der Objektgesellschaft Knell Nord GmbH & Co. KG mit 50,9 % und formwechselnde Umwandlung in die Heimbau GmbH & Co. KG.

1990 - 2003

  • Bebauung des Bürgerparkviertels - Blickfang Hundertwasserhaus und die Beendigung des letzten Bauabschnittes im Bürgerparkviertel. Kauf der HEGEMAG-Anteile.
  • Das ehemalige Schlachthofgelände im Norden von Darmstadt wird erworben und neu geplant. Eine große Anzahl von Wohnungen, Büros und Läden werden geschaffen. Um dem Bürgerparkviertel ein weiteres Gesicht zu geben, wurde über das Architekturbüro Springmann aus Plochingen mit dem Künstler Friedensreich Hundertwasser Kontakt aufgenommen. Dieses Architekturbüro verfügte bereits über Erfahrungen in der Planung und Umsetzung eines solchen Projektes unter der Anleitung von Meister Hundertwasser. Die "Waldspirale" wird zu einem Erfolg für das Viertel. Die letzte Baulücke auf diesem Gelände wurde ebenfalls von dem Architekturbüro Springmann geplant und betreut.
  • Die letzte große Veränderung in der Struktur der bauverein AG ergab sich dadurch, dass eine weitere Wohnungsgesellschaft, die HEGEMAG, durch die bauverein AG übernommen wurde. Die Begründung für diese Übernahme lag darin, dass das Land Hessen, das über 60 Prozent der Anteile der HEGEMAG hielt, sich aus dem Wohnungsmarkt zurückzieht. Auch die HEGEMAG ist eine Traditionsgesellschaft, die im Jahr 2002 ihr 75-jähriges Jubiläum gefeiert hat. Ähnlich wie der damalige Bauervein für Arbeiterwohnungen die Versorgung breiter Schichten der Bevölkerung, insbesondere der Industriearbeiterschaft, mit Wohnraum angestrebt hat, war Ziel der HEGEMAG, für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst Wohnungen und Kleinwohnungen bereitzustellen. Diese Wohnungen lagen zwar wegen des Verwaltungsschwerpunktes des Landes in Darmstadt zu 25 Prozent im Bereich der Stadt Darmstadt, liegen jedoch zu 75 Prozent außerhalb des Gebiets der Stadt Darmstadt im Land Hessen verstreut. Schwerpunkte gibt es in Gießen, dem Sitz eines der drei Regierungspräsidien und in der Stadt Offenbach. Auf Grund der engen Verknüpfungen dieser öffentlichen Bereiche mit den jeweiligen Städten und Gemeinden besaßen eine Reihe von Städten und Gemeinden weitere Anteile an der HEGEMAG, u. a. die Stadt Darmstadt einen Anteil von 10 Prozent.
  • Auf Grund der Schwerpunktbildung der HEGEMAG im Bereich der Stadt Darmstadt und auf Grund des großen kommunalen Anteils, den die Stadt Darmstadt bereits bei der HEGEMAG hielt, wurde durch das Land Hessen angestrebt, diese Gesellschaft an die Gesellschaft der Stadt Darmstadt weiterzugeben. Dieser Prozess wurde in den Jahren 2001 und 2002 geformt und mit der Verschmelzung der HEGEMAG auf die bauverein AG im Mai 2003 vollzogen. Seit diesem Zeitpunkt bewirtschaftet die bauverein AG ca. 18.000 Wohnungen, von denen ca. 12.000 Wohnungen im Gebiet der Stadt Darmstadt liegen und ca. 6.000 Wohnungen außerhalb.
  • Zur Finanzierung der Anteilsübernahme wurden ca. 5.000 dieser Wohnungen an ein Bankenkonsortium verkauft und in einem Sale- und Lease-Back-Verfahren wieder von der bauverein AG als Generalmieter zurückgemietet. Es ist geplant, einen großen Teil dieser Wohnungen nach Ablauf von 10 Jahren in den Bestand zurückzuführen.

1970 - 1989

  • Wahl eines ersten Mieterbeirats - Aufhebung der Gemeinnützigkeit der Wohnungsbaugesellschaften und das Jubiläumsjahr.
  • Als eine der ersten Wohnungsbaugesellschaften richtete der Bauverein einen Mieterbeirat ein (1971). Sanierungsarbeiten wurden vorgenommen in verschiedenen Stadtvierteln (Martinsviertel etc.). Eine große Anzahl an Wohnungsbewerbungen lagen in den siebziger Jahren vor.
  • 1978 wurden weitere Wohnungen geplant.
  • 1987 wurde die Aufhebung der Gemeinnützigkeit der Wohnungsbaugesellschaften von der Bundesregierung beschlossen.
  • 1989 feierte der Bauverein sein 125. Jubiläum.

1940 - 1969

  • 2. Weltkrieg - Bauvorhaben sind eingestellt worden - Streben nach weiterer Entwicklung im Städtebau, Arbeitskräfte fehlen. Sämtliche Bauarbeiten wurden eingestellt.
  • Bombenangriff auf Darmstadt 1944. 9 Häuser des Bauvereins sind komplett zerstört. Wiederaufbau. Weitere Baumaßnahmen im sozialen Bereich werden geplant (Schwesternwohnheim , Wohnheime etc.).
  • Der Bauverein feiert 1964 sein 100 jähriges Bestehen. Ende der sechziger Jahre steigt die Zahl der Wohnungen auf ca. 6058.

1900 - 1939

  • Weitere Neubauten - 1. Weltkrieg - die Stadt Darmstadt als Mehrheitsaktionär- Enge Zusammenarbeit mit der Stadt.
  • Um 1900 waren es schon 100 Wohnungen, die gebaut worden sind.
  • Ausbruch des 1. Weltkrieges 1914, viele Mieter wurden eingezogen - Mieten mussten gestundet werden.
  • Die Stadt erwarb 1929 die Mehrheit der Aktienanteile der Bauverein AG. Eine Reihe von Neubauten sind in der Zusammenarbeit mit der Stadt geplant worden.

1864 - 1899

  • Gründungsphase und die ersten Arbeiterwohnungen in Darmstadt.
  • Am 06. Oktober 1864 wurde der Bauverein für Arbeiterwohnungen in Darmstadt gegründet.
  • Die ersten Häuser errichtete der Bauverein im Jahre 1866 in der Kasinostraße 53, 57 und 61.
  • 1898 sind 9 Häuser im Besitz des Bauvereins.