Kunst am Bau ziert Gebäudebestand

Die Kunst am Bau hat bei der bauverein AG eine lange Tradition. Seit Anfang des letzten Jahrhunderts werden Wohngebäude mit gestaltendem Zierrat und Kunstobjekten geschmückt. An Gebäuden, in Hinterhöfen oder inmitten von Grünflächen findet man Kunstwerke aller Art.

Ein Großteil der Arbeiten entstand in der Zeit des Wiederaufbaus. Dank eines Beschlusses des Deutschen Bundestags von 1950 sollten fortan zwei Prozent der Bausumme in die künstlerische Gestaltung eines Neubaus investiert werden. Bis heute zieren so Mosaike, Wandgemälde und Skulpturen berühmter Darmstädter Künstler viele Bauvereinsgebäude aus den 1950er Jahren.

Die bekannten Wandmosaike von Helmut Lander und Ernst Vogel, Skulpturen von Well Habicht und Wilhelm Loth sowie eine Brunnenanlage von Fritz Schwarzbeck stammen aus diesen Jahren früher Kunstförderung in Darmstadt. Mit Aufträgen wie diesen sowie dem Bau und der günstigen Vermietung von Künstlerateliers unterstützte die bauverein AG in den Nachkriegsjahren die oft mittellosen Darmstädter Kunstschaffenden. Künstler wie Peter Weiß, Helmut Lander, Hermann Tomada, Bruno Erdmann, Willi Hofferbert und Carl Gunschmann wurden auf diese Weise gefördert.

Die Sammlung „Kunst am Bau“ konnte über die Jahre weiter ergänzt werden etwa durch Kunstwerke von Ulla Scholl, Walter Nass, Bruno Feger, Richard Heß oder Christoph Kappesser. Heute umfasst die Sammlung ein vielfältiges Spektrum bedeutender Kunstwerke im öffentlichen Raum.

Kunstinteressierte können jetzt noch mehr über die 33 bedeutendsten Kunstwerke der bauverein AG erfahren: Eine Infotafel am Kunstwerk gibt Auskunft zu Entstehungsjahr, Künstler und Material. Über einen QR-Code können zudem direkt vor Ort weitere spannende Details zum Kunstwerk abgerufen werden. 

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