Meldung von bauverein AG Presse

bauverein AG: Erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 – Investitionen, Wohnungsbestand und Kundenzufriedenheit wachsen

Jahresüberschuss steigt auf 8,2 Millionen Euro / 351 Wohnungen im Ludwigshöhviertel fertiggestellt / Modernisierung übertrifft Neubau beim Investitionsvolumen / Investitionen zum zweiten Mal in Folge über 100 Millionen Euro

Darmstadt, 16.06.2026 – Trotz eines weiterhin herausfordernden Marktumfelds erzielt die bauverein AG im 161. Geschäftsjahr ein gestärktes Ergebnis. Umsatz, Jahresüberschuss und Eigenkapital entwickeln sich positiv; der Wohnungsbestand wächst weiter, und im Ludwigshöhviertel werden zahlreiche Wohnungen fertiggestellt. Auch die Werte zur Kundenzufriedenheit und Kundenbindung verbessern sich.

Positives Ergebnis – Jahresüberschuss und Eigenkapital steigen

Der Jahresüberschuss der bauverein AG legte von 5,5 auf 8,2 Millionen Euro zu. Die Umsatzerlöse stiegen von 133,4 Millionen Euro (2024) auf 133,8 Millionen Euro (2025). Auch die Bilanz spiegelt die stabile Verfassung des Unternehmens wider: Die Bilanzsumme der bauverein AG liegt erneut knapp über der Milliardengrenze, und mit einer Eigenkapitalquote von 34,7 % sowie einem Eigenkapital von 348,7 Millionen Euro (Vorjahr: 343,5 Millionen Euro) verfügt das Unternehmen über eine tragfähige Basis für weitere Investitionen. 4,1 Millionen Euro fließen in die Gewinnrücklagen der bauverein AG. Eine Ausschüttung an die Anteilseigner erfolgt nicht.

Das wirtschaftliche Umfeld blieb auch 2025 herausfordernd: Hohe Zinsen sowie gestiegene Bau- und Bewirtschaftungskosten belasteten die Wohnungsbaubranche. Die bauverein AG hat ihre Investitionstätigkeit dennoch fortgesetzt – und das mit beachtlichem Ergebnis: Mit 108 Millionen Euro investierte der bauverein-Konzern zum zweiten Mal in seiner Geschichte über 100 Millionen Euro in Bau und Modernisierung (nach 2024). „Auch in einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld konnten wir wichtige Vorhaben umsetzen. Das Jahr 2025 zeigt eindrucksvoll, dass wir auf dem richtigen Kurs sind – für unsere Mieterinnen und Mieter, für die Stadt Darmstadt und für die Zukunft des Unternehmens", so die Vorstände Sybille Wegerich und Armin Niedenthal.

Wohnungsbestand wächst auf 17.688 Wohnungen

Der Wohnungsbestand des bauverein-Konzerns ist zum Stichtag 31. Dezember 2025 um 342 Wohnungen auf 17.688 Wohnungen gestiegen (Vorjahr: 17.346). In Darmstadt verfügt der Konzern über 13.774 Wohnungen. Die bauverein AG selbst bewirtschaftet 11.587 Wohnungen, davon sind 46,5 % öffentlich gefördert. Damit bleibt das Unternehmen einer der bedeutendsten Anbieter bezahlbaren Wohnraums in Hessen.

Ludwigshöhviertel: 351 Wohnungen fertiggestellt, Landschaftstreppe Ost eröffnet

Das Herzstück der Neubautätigkeit bleibt das Ludwigshöhviertel. Im Geschäftsjahr 2025 wurden dort 351 Wohnungen fertiggestellt – darunter sowohl freifinanzierte als auch öffentlich geförderte Einheiten. Insgesamt waren bis Ende des ersten Quartals 2026 damit 427 Wohnungen der bauverein AG im neuen Stadtquartier bezugsfertig, zusätzlich zu 94 bereits im Jahr 2024 fertiggestellten Wohnungen. Insgesamt bietet der Konzern somit 521 Neubauwohnungen im Quartier an. Das Ludwigshöhviertel entwickelt sich damit weiter zu einem vielfältigen Stadtquartier – mit gefördertem

und freifinanziertem Wohnraum sowie knapp 39.000 m² Freifläche in Form der Landschaftstreppen Ost und West. Bereits im Mai 2025 wurde die Landschaftstreppe Ost fertiggestellt: rund 19.000 m² Freifläche mit Kletterwand, Calisthenics-Anlage und 72 neuen Bäumen – eine Investition von rund 2,65 Millionen Euro in die Aufenthaltsqualität des gesamten Quartiers. „Das Ludwigshöhviertel ist weit mehr als ein Bauprojekt – es ist ein lebendiges Stadtquartier, das wir gemeinsam mit seinen Bewohnerinnen und Bewohnern formen. Wir investieren nicht nur in Steine, sondern in Gemeinschaft und Heimat", betont Armin Niedenthal.

Trendwechsel: Modernisierung gewinnt deutlich an Gewicht

2025 markiert einen strategischen Trendwechsel bei der bauverein AG: Erstmals seit einem Jahrzehnt übersteigen die Modernisierungsinvestitionen (gemessen am Investitionsvolumen) wieder die Neubauinvestitionen. Auf Konzernebene flossen 58 Millionen Euro in die Modernisierung und 48 Millionen Euro in den Neubau. Das ist ein bewusster strategischer Schritt – denn die Qualität des Wohnens im Bestand hat für die bauverein AG denselben Stellenwert wie der Neubau. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden 291 Wohnungen im Rahmen von Modernisierungsprojekten fertiggestellt, weitere 432 befinden sich im Bau. Durch Aufstockungen entstehen zudem 33 zusätzliche Wohnungen. Zu den Schwerpunktprojekten zählen die Großmodernisierungen in der Bessunger Straße 131–157 und Niersteiner Straße 7–17 (80 Wohneinheiten plus 20 neue durch Aufstockung), die energetische Sanierung im Woogsviertel (343 Wohneinheiten in 31 Häusern), der Donnersbergring 21–25 als Pilotprojekt serieller Sanierung (54 Wohneinheiten), die Heinrichstraße 108–112 (24 Wohneinheiten) sowie die denkmalgerechte Großmodernisierung in der Hermannstraße 10–10C (109 Wohneinheiten).

Kundenzufriedenheit und Kundenbindung: positive Entwicklung, weiteres Potenzial

Die Zufriedenheit der Mieterinnen und Mieter hat sich im Vergleich zu 2023 spürbar verbessert. Laut einer unabhängigen Befragung durch das Institut InWIS (1.758 Haushalte, März/April 2026) liegt die Gesamtzufriedenheit bei 63,4 % (2023: 61,5 %, +1,9 Punkte). 70 % der Befragten würden die bauverein AG Freunden weiterempfehlen, 73 % würden wieder bei der bauverein AG mieten. Auch in den Bewertungen zu Wohnung und Wohngebäude sowie zu Service und Kundenorientierung zeigt sich ein positiver Trend. Die Freundlichkeit der Mitarbeitenden erzielte die beste Einzelbewertung im Service. Das Kundenportal ist bei mehr als 70 % der Mieterinnen und Mieter bekannt – sowohl mit dem Inhalt und Umfang als auch mit der Nutzerfreundlichkeit zeigen sich die Befragten zufrieden. „Wer besser werden will, muss wissen, wo er steht. Wir haben nachgefragt und die Rückmeldungen unserer Mieterinnen und Mieter ernst genommen. Die Ergebnisse zeigen: Das wirkt. Diesen Weg gehen wir konsequent weiter.", sagt Sybille Wegerich.