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"Es ist einfach ein Miteinander"

"Uns war klar, dass wir nach der Schule direkt eine Ausbildung machen wollen", betonen Rieke Stepper und Leonardo Genazino unisono. Beide sind 21 Jahre jung und absolvieren aktuell ihre Ausbildung als Immobilienkauffrau/-mann bei der bauverein AG. Während Rieke sich in ihrem dritten Lehrjahr befindet und aktuell im Bereich Immobilienmanagement eingesetzt ist, absolviert Leo gerade sein zweites Lehrjahr und arbeitet zurzeit im Forderungsmanagement. Doch warum haben sie sich überhaupt für eine Ausbildung bei der bauverein AG entschieden? Was sollte ein Azubi bei der bvAG mitbringen? Und was macht sogar Freunde und Klassenkameraden aus anderen Unternehmen oder Branchen neidisch? Wir haben die beiden Azubis zum Doppelinterview getroffen.

Gude, Ihr zwei! Könnt Ihr bitte für uns Euren schulischen Weg skizzieren – den Weg bis zur Ausbildung bei der bauverein AG?

Rieke: "Ich habe 2024 mein Abi in Rodgau gemacht und dann im selben Jahr meine Ausbildung bei der bauverein AG angefangen."

Leo: "Lustigerweise habe ich mein Abitur ebenfalls in Rodgau gemacht - auf der gleichen Schule, nur ein Jahr später. Ich bin dann auch hier direkt in die Ausbildung gestartet."

Warum habt Ihr Euch damals für eine Ausbildung bei der bauverein AG entschieden?

Rieke: "Mir hat sofort das breitgefächerte Spektrum gefallen, das man als Azubi hier kennenlernen kann. Dann gibt es den großen Vorteil der Junior-Vermietung*, was ich als ganz klaren Vorteil gegenüber anderen Unternehmen sehe. Wir bekommen in jungen Jahren schon viel Verantwortung, wir dürfen uns ausprobieren und selbst anpacken, weshalb man unglaublich gut lernen kann. Außerdem lernen wir von Beginn an viel über das Unternehmen und dessen Zusammenhänge."

Leo: “Das war bei mir ähnlich. Die Struktur der Ausbildung ist sehr gut durchdacht. Wir durchlaufen sämtliche Abteilungen, was ungemein dabei hilft, ein gesamtes Bild der bauverein AG zu bekommen. Dazu kommt die Junior-Vermietung, was ich ebenfalls für ein unfassbar gutes Konzept halte. Es gibt einem die Möglichkeit, schon sehr früh Engagement zu zeigen und sich einzubringen.”

*Die Junior-Vermietung ist ein Wohnungsbestand, der von Auszubildenden verwaltet wird. Die Junior-Vermietung bündelt dabei zahlreiche Abteilungen. So kümmern sich die Azubis beispielsweise um Verwaltung, Vermietung und alles, was sonst noch zur Bestandspflege dazugehört. Unterstützt werden die Auszubildenden zudem punktuell von erfahrenen, ausgelernten Mitarbeitenden der bauverein AG.

Wie läuft die Ausbildung ab?

Rieke: “Der Ausbildungsplan des Unternehmens richtet sich nach dem Ausbildungsplan der Berufsschule. Es wird geschaut, wo die Schwerpunkte liegen. Dementsprechend sind wir zeitlich dann länger oder kürzer in den jeweiligen Abteilungen eingesetzt. Im Laufe der Ausbildung wird dann gemeinsam geschaut, was einem am besten liegt.”

Und wie sind die Arbeit im Unternehmen und die Berufsschule zeitlich aufgeteilt?

Leo: “Wir sind in der Woche zwei Tage in der Berufsschule in Frankfurt. Einen Nachmittag nach der Schule bekommen wir zum Lernen frei, da müssen wir nicht mehr in den Betrieb kommen. Den anderen Schultag kommen wir danach nochmal ins Unternehmen und arbeiten die restlichen Stunden ganz normal. Ich empfinde es insgesamt als sehr ausgewogen.”

 

Gibt es etwas, was Euch zu Beginn oder im Laufe eurer Ausbildung überrascht hat?

Leo: "Der gesamte Ausbildungsablauf hier bei der bauverein AG ist nicht selbstverständlich. Das merke ich vor allem immer dann, wenn ich mit Freunden oder Klassenkollegen aus anderen Betrieben oder anderen Branchen spreche. Ich bekomme schon häufig gesagt, wie cool es hier doch sei, weil ich die Möglichkeit hätte, die verschiedenen Abteilungen zu durchlaufen und die Ausbildung eine klare Struktur hätte."

Rieke: “Das erlebe ich ähnlich wie Leo. Wir können uns mit unserer Ausbildung bei der bauverein AG sehr glücklich schätzen. Das merke ich ebenfalls immer dann, wenn ich in Kontakt mit anderen Auszubildenen außerhalb des eigenen Unternehmens komme. Wenn man da so manche Schicksale mitbekommt, sollten wir sehr dankbar sein, wie gut wir es hier haben.”

Wie erlebt Ihr die Zusammenarbeit mit den anderen Auszubildenden?

Rieke: "Die Junior-Vermietung spielt dabei eine sehr wichtige und positive Rolle. Dadurch sehen wir Azubis uns sehr regelmäßig. Mindestens einmal die Woche haben wir ein Meeting mit allen Azubis. Ansonsten ist man aber auch täglich untereinander in Kontakt und tauscht sich aus – hauptsächlich natürlich über die Junior-Vermietung, aber auch über ganz viele andere Themen."

Und wie sieht das Verhältnis zu Vorgesetzten aus?

Leo: "Ich empfinde es als sehr angenehm. Es herrscht ein sehr kollegialer Austausch. Wichtig ist mir vor allem, dass man nie von oben herab behandelt wird. Vielmehr habe ich mich als Auszubildender ganz schnell als ein Teil des Ganzen gesehen." 

 

 

Wer oder was hilft Euch, wenn eine Aufgabe neu oder herausfordernd ist?

Rieke: "Networken, ganz klar. Es ist wichtig, seine Kollegen zu haben, von denen man weiß, dass man immer zu ihnen kommen und sie immer ansprechen kann. Kolleginnen und Kollegen, die einem nie ein schlechtes Gewissen machen, auch wenn man vielleicht schon zum 50. Mal zu ihnen geht."

Leo: "Genau für solche Fälle gibt es zudem das Mentoren-Programm, bei dem jeder neue Azubi einen anderen Mitarbeiter zur Seite gestellt bekommt. Dieser hat meist auch die Ausbildung bei der bauverein AG gemacht – und das auch nicht vor allzu langer Zeit. Die Mentoren wissen also noch ganz genau, wie es damals in ihrer Ausbildung ablief. Sie können einem noch den einen oder anderen Trick oder Tipp mitgeben und bei bestimmten Themen weiterhelfen. Als Azubi wirst du nie allein gelassen."

Was muss man Eurer Meinung nach mitbringen, um eine Ausbildung bei der bauverein AG gut meistern zu können?

Rieke: "Engagement. Und den Willen, Verantwortung übernehmen zu wollen. Natürlich muss ein Azubi von Beginn an nicht alles zu einhundert Prozent perfekt können. Aber ein gewisses Engagement sollte man dennoch mitbringen. Wenn du entsprechendes Engagement zeigst, wirst du selbst als Azubi schnell Verantwortung bekommen."

Was meinst Du, Leo?

Leo: "Trau dich, sei mutig. Niemand nimmt es einem übel, wenn man Dinge nachfragt oder sich Hilfe holt. Es ist besonders wichtig, sich an neue Themen heranzutrauen, auch wenn man sie vielleicht noch nicht kann oder sich zunächst unsicher ist. Sich trauen und nachfragen: Niemand hat als Profi angefangen."

 

Worauf freut Ihr Euch in Eurer verbleibenden Azubi-Zeit am meisten?

Rieke: "Wir haben als Azubis gewissen Freiraum für kreative Projekte und coole Events. Einmal im Jahr steht unter Azubis eine teambildende Maßnahme an. Die haben wir in diesem Jahr im Escape Room und bei einem anschließenden Abendessen sehr gut genutzt, es hat sehr viel Spaß gemacht. Zudem erstellen die Azubis in jedem Jahr den sogenannten „Azubi-Film“. Dabei überlegen sich die Azubis ein Projekt. Dieses Jahr haben wir gefilmt, wie die Auszubildenden in einer Kochshow gegen die Bereichs- und Teamleiter gekocht haben. Es hat unfassbar viel Spaß gemacht."

Leo: "Dem kann ich mich nur anschließen. Ich freue mich insgesamt auf den coolen Austausch und das Interagieren mit Mitarbeitern und Vorgesetzten. Das ist immer super entspannt, lehrreich und hilfreich. Es ist einfach ein Miteinander."

Vielen Dank Euch beiden für das Gespräch!