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Karl-Plagge-Platz: Denkmalgeschützte Gebäude erhalten Nahversorgung und Gastronomie

Die BVD New Living GmbH, eine Tochter der bauverein AG, hat drei der vier denkmalgeschützten Gebäude am Karl-Plagge-Platz im Darmstädter Ludwigshöhviertel an den Frankfurter Projektentwickler und Immobilieninvestor Lyson veräußert. Die Veräußerung ist ein weiterer wichtiger Schritt in der Entwicklung des Ludwigshöhviertels zu einem lebendigen und vielfältigen Stadtquartier.

Denkmalgerechte Entwicklung im Dialog mit der Denkmalschutzbehörde

Lyson zählt zu den renommierten Immobilieninvestoren und Projektentwicklern der Rhein-Main-Region und hat u. a. mit der Revitalisierung des denkmalgeschützten Straßenbahndepots in Frankfurt-Bornheim sowie der Entwicklung des Riedbergzentrums in Frankfurt und des Hafenzentrums am Offenbacher Hafenplatz umfangreiche Erfahrung im Umgang mit historischer Bausubstanz gesammelt. Architekt und Miteigentümer Kostja Lyson erklärt: „Die Cambrai-Fritsch-Kaserne hat eine sehr bewegte Geschichte. Mit der Entstehung des Ludwigshöhviertels und der zukünftigen Erschließung durch die Straßenbahn eröffnet sich nun die Chance, die drei ehemaligen Kasernengebäude wieder einer lebendigen Nutzung zuzuführen."

Die drei Gebäude im Ludwigshöhviertel stehen unter Denkmalschutz und werden in enger Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde entwickelt. Ziel ist es, die historische Bausubstanz zu erhalten und gleichzeitig eine zeitgemäße Nutzung zu ermöglichen, die das Quartier nachhaltig bereichert. 

Lyson ergänzt: „Es ist unser Anspruch, Lösungen zu entwickeln, die die schutzwürdige Architektur, heutige Energieeffizienzanforderungen und die Bedürfnisse der neuen Nutzerinnen und Nutzer in Einklang bringen – mit dem Qualitätsmaßstab, den ein solcher Ort verdient. Die Zusammenarbeit mit der bauverein AG war bereits äußerst konstruktiv und bildet eine gute Grundlage für die weitere Entwicklung."

Wohnen, Nahversorgung und Gastronomie für das Quartier

Die Pläne sehen vor, bis zum Jahr 2029 Mietwohnungen, einen Nahversorger, gastronomische Angebote, Geschäfte des täglichen Bedarfs sowie Angebote der ärztlichen Versorgung anzusiedeln und damit eine wohnortnahe Infrastruktur zu schaffen, die das alltägliche Leben der Anwohnerinnen und Anwohner bereichert und den Karl-Plagge-Platz als Ort zum Begegnen und Verweilen stärkt.

Armin Niedenthal, Vorstand der bauverein AG, begrüßt die Entwicklung: „Der Karl-Plagge-Platz wird ein echter Treffpunkt für das Ludwigshöhviertel. Besonders wichtig ist uns, dass Geschichte und Alltagsleben hier zusammenfinden – dass ein denkmalgeschütztes Gebäude kein Museum wird, sondern ein Ort, der wirklich gebraucht wird. Mit Lyson haben wir einen Partner gefunden, der die Bedeutung dieses Ortes versteht – wir sind gespannt auf das, was hier entsteht."