Wohnanlage in der Rodgaustraße feiert Richtfest / 32 öffentlich geförderte Wohnungen in innovativer Bauweise

Halbzeit in der Rodgaustraße: Nur drei Monate nach dem Baustart (20.6.2017) feiert die Wohnanlage in der Rodgaustraße bereits Richtfest. In Arheilgen errichtet die bauverein AG aktuell zwei Häuser mit 32 öffentlich geförderten Wohnungen. Das zuvor an dieser Stelle stehende Gebäude war im späten Frühjahr 2017 abgerissen worden, um Platz für die Gebäude zu machen.

Der Entwurf des Darmstädter Architekturbüros vogels / architekten Part GmbH sieht zwei baugleiche viergeschossige Gebäuderiegel mit Flachdach und großen Balkonen vor. Das Besondere an der Anlage ist die für ein Bauvorhaben dieser Größe vergleichsweise kurze Bauzeit von nur sechs Monaten. Diese wird möglich durch den Einsatz vorgefertigter Decken- und Wandelemente sowie vor Ort einbaubarer Bad-Module. Auch der Verzicht auf eine Unterkellerung der Gebäude trägt erheblich zur Verkürzung der Bauzeit bei.

Die 32 Wohnungen, die allesamt barrierefrei sind, verteilen sich auf acht Ein-Zimmer, acht Zwei-Zimmer, acht Drei-Zimmer- und acht Vier-Zimmer-Wohnungen. Die Wohnungsgrößen liegen zwischen 53 und 97 Quadratmetern. Das Besondere daran: Der Wohnungsmix – große Wohnungen liegen neben kleinen Wohnungen – ist so konzipiert, dass er für ein Mehrgenerationen-Wohnen genutzt werden kann. Alle Erdgeschosswohnungen haben anstelle des Balkons einen vorgelagerten Garten. Auch wurde hier auf einen erhöhten Einbruchschutz geachtet. Die Bäder sind alle mit einer Fußbodenheizung ausgestattet.

Eine weitere Besonderheit der Wohnanlage ist die hohe Energieeffizienz, die durch den Anschluss an eine Nahwärmezentrale (mit integriertem Blockheizkraftwerk) erreicht wird. In der Rodgaustraße setzt die bauverein AG zum zweiten Mal auf eine Kombination aus Wärmecontracting und Mieterstrom. Das bedeutet: Das vorgesehene Blockheizkraftwerk wird von der ENTEGA errichtet und betrieben. Das Mieterstrommodell, das auch schon in der 2016 eröffneten Wohnanlage in der Blütenallee realisiert wurde, ermöglicht es den Mietern, kostengünstigen, vor Ort, in der Anlage produzierten, Ökostrom zu nutzen. Für die Umsetzung  des neuartigen Mess- und Abrechnungssystems erhält der städtische Energiedienstleister Fördermittel des Landes Hessen.

„ENTEGA und bauverein sind starke Partner und unterstreichen zum wiederholten Male, dass Wohnbau und Energieversorgung eng und vertrauensvoll – zum Wohle von Mietern –

zusammen arbeiten. Unser preiswerter Mieterstromtarif basiert auf klimafreundlich vor Ort im Quartier erzeugtem Strom und entspricht den Anforderungen des neuen Mieterstromgesetzes. Mieter können so völlig problemlos und einfach an der Energiewende teilnehmen. Sie schützen aktiv die Umwelt und treten für ökologische Verantwortung ein“, sagt Dr. Marie-Luise Wolff, Vorstandsvorsitzende der ENTEGA AG.  

Die Wohnanlage in der Rodgaustraße soll im Spätherbst und damit in außerordentlich kurzer Bauzeit fertiggestellt und zum 1. Dezember 2017 vermietet werden.

„In der Rodgaustraße verbinden wir eine sehr effiziente und kostengünstige Bauweise mit innovativen Lösungen, von denen unsere Kunden profitieren: Indem wir mit vorgefertigten Modulen arbeiten, können wir Wohnraum in viel kürzerer Zeit zur Verfügung stellen. Darüber hinaus möchten wir es unseren Kunden ermöglichen, Wohnungen künftig auch für ein sogenanntes Mehrgenerationen-Wohnen zu nutzen und haben daher bei der Grundrissplanung ganz bewusst große mit kleinen Wohnungen kombiniert. Und nicht zuletzt bieten wir, wie bereits in der Blütenallee, auch hier wieder ein Mieterstrommodell an, um eine energieeffiziente Nahwärmeversorgung zu erreichen“, erklärt Armin Niedenthal, Vorstand der bauverein AG.

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