Deutsche Zinshaus Gruppe aus Frankfurt am Main erwirbt 2.100 Wohnungen in Mittelhessen / Mieter werden durch Sozialcharta geschützt

Noch vor Jahresende wurde zwischen der bauverein AG und der Deutsche Zinshaus Gruppe der Verkauf der Bestände in Mittelhessen vereinbart. Insgesamt umfasst das Portfolio 2.100 Wohnungen. Etwa die Hälfte davon befindet sich in Gießen. Die restlichen Immobilien verteilen sich auf Alsfeld, Lauterbach, Grünberg und Nidda.

Der Verkauf – er wird entsprechend der Hessischen Gemeindeordnung sowie der Stadtwirtschaftsstrategie der Stadt Darmstadt abgewickelt – wird durch eine Sozialcharta begleitet, die die Mieter vor Kündigung und Luxussanierungen schützt sowie einen besonderen Schutz für Ältere und Behinderte beinhaltet. Die bauverein-Tochter bvd Mittelhessen GmbH wird sich bis 2017 im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsvertrages weiter um die Verwaltung der Wohnungen kümmern. Hierdurch bleiben die bisherigen Ansprechpartner für die Mieter erhalten und eine Kontinuität der Verwaltung bleibt gewährleistet.

Als Tochter der Stadt Darmstadt, die sich in den kommenden Jahren noch stärker auf die Bestandsbewirtschaftung in der Region Darmstadt konzentrieren möchte, hatte die bauverein AG eine Veräußerung der mittelhessischen Bestände langfristig geplant und dazu einen Partner gesucht, der das komplette Paket übernimmt und bereit war, die Bestände langfristig zu halten. Da die lokale Wohnungswirtschaft im Wesentlichen nur an Teilbeständen interessiert gewesen ist, fiel die Wahl auf die Deutsche Zinshaus Gruppe aus Frankfurt am Main. Das inhabergeführte Unternehmen besitzt unter anderem bereits Immobilienbestände in Gießen, Marburg, Bad Hersfeld, Limburg, Kassel sowie dem Rhein-Main-Gebiet.

Das Unternehmen investiert bundesweit in Immobilien, schwerpunktmäßig in attraktiven regionalen Standorten und konzentriert sich dabei auf Wohnanlagen, Mehrfamilien- sowie Wohn- und Geschäftshäuser. Der Bestand in Hessen soll ausgebaut und langfristig im Bestand gehalten werden.

Der Aufsichtsrat der bauverein AG hatte den Verkauf bereits in seiner Sitzung am 14. November 2014 beschlossen. Der Magistrat hat am 26. November und der Haupt- und Finanzausschuss hat am 4. Dezember dem hierfür erforderlichen Verkauf von Gesellschaftsanteilen zugestimmt. Nun gab auch die Stadtverordnetenversammlung in ihrer letzten Sitzung vor der Winterpause (16.12.) grünes Licht für einen Verkauf.

„Der Verkauf der Bestände in Mittelhessen ermöglicht es uns, uns auf den Ausbau des Portfolios in der Region Darmstadt zu konzentrieren. Hier haben wir mit der Konversion der Lincoln-Siedlung und der Modernisierung unseres zu einem Großteil aus den 50er und 60er Jahren stammenden Bestandes eine große Aufgabe vor uns“, so Dr.-Ing. Hans-Jürgen Braun, Vorstandsvorsitzender der bauverein AG.

„So sehr wir den Verkauf begrüßen, so wichtig war uns, dass die Mieter in Mittelhessen sich keine Sorgen um ihre Zukunft machen müssen“, ergänzt Sybille Wegerich, Vorstand der bauverein AG, und der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Ctirad Kotoucek, fügt hinzu: „Das Gleiche gilt für die Mitarbeiter der bvd Mittelhessen GmbH, die bis 2017 ihr Know-how einbringen und so für einen reibungslosen Übergang sorgen werden.“

„Wir freuen uns über den Abschluss des Portfolio-Ankaufs, welcher eine sehr gute Ergänzung zu unserem bestehenden Portfolio in Hessen darstellt“, so Moritz Kraneis, Sprecher der Deutsche Zinshaus Gruppe.


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