Mit Wohnung und Wohnumfeld sehr zufrieden: Kundenbefragung im Woogsviertel / Lob für Freundlichkeit der bauverein-Mitarbeiter / Verbesserungsbedarf bei Zustand von Müllplätzen, Hauseingängen und Treppenhäusern

Als Dienstleister ist die bauverein AG daran interessiert, die Kundenzufriedenheit zu steigern und ihren Service weiter zu verbessern. Die städtische Immobilientochter lädt Kunden daher regelmäßig zu quartiersweisen Befragungen ein, bei denen die Zufriedenheit mit ihrem Angebot wie auch mit dem Service der bauverein AG im Vordergrund stehen. Nach Kranichstein und dem Pallaswiesenviertel in 2015 war nun im Herbst 2016 das Woogsviertel an der Reihe. Hier besitzt die bauverein AG 989 Wohnungen, der Großteil davon ist frei finanziert (93,23%). Erfreulich hoch war die Beteiligung: Die Rücklaufquote war mit 25,48% deutlich höher als bei den Befragungen in Kranichstein (11,45%) und im Pallaswiesenviertel (16,55%).

Die Befragung ergab, dass sich die Kunden in ihrem Quartier sicher oder sogar sehr sicher (89%) und zuhause fühlen (94%). Bezüglich der Wohnungen lobten die Kunden vor allem die Punkte „Aufteilung" und „Helligkeit". Weniger zufrieden zeigten sie sich mit dem Zustand von Treppen-häusern, Hauseingängen und Müllplätzen: Hier, so das Ergebnis, gebe es Optimierungsbedarf. Die bauverein AG reagiert darauf und wird alle Woog-Liegenschaften in einem nächsten Schritt durch das Team „Qualitätssicherung" begehen lassen.

In punkto Infrastruktur gab es bei den Befragten eine klare Aussage: Während der ÖPNV-Anschluss, das Freizeitangebot und auch die Freiraumflächen im Viertel sehr positiv bewertet wurden, gaben die Kunden an, Parkmöglichkeiten zu vermissen. Wünschenswert wären zudem mehr Gastronomieangebote und Treffpunkte für die Hausgemeinschaften.

Selbstverständlich wurden die Kunden auch nach ihrer Zufriedenheit mit dem Service der bauverein AG befragt. Kunden, die telefonisch Kontakt zur bauverein AG suchten, empfanden vor allem die telefonische Erreichbarkeit als verbesserbar. Dafür wurde die Freundlichkeit der Mitarbeiter gelobt (82% sehr gut bis gut). Der Großteil der Kunden aus dem Woogsviertel kontaktierte die bauverein AG, wenn es um die Meldung von Schäden in der Wohnung oder den Gemeinschaftseinrichtungen ging. Während die Freundlichkeit der Mitarbeiter vor Ort von 93% der Befragten mit sehr gut bis gut bewertet wurde, sahen viele Befragte Verbesserungsmöglichkeiten bei der Termintreue, der Qualität von Reparaturen und Instandsetzungsmaßnahmen sowie der Bearbeitungsdauer. Von den wohnungsnahen Dienstleistungen der bauverein AG war, auch das Ergab die Befragung, nur das Lärmtelefon bekannt. Dass die bauverein AG auch über ein Sozialmanagement verfügt oder mit der SOPHIA Hessen GmbH Dienstleistungen für Senioren anbietet, wussten nur wenige der Befragten.

Nach dem Modernisierungsbedarf gefragt, gab der Großteil der Mieter an, dass sie eine Erneuerung der Wohnungstüren und Treppenhäuser begrüßen würden. Während sich bei anderen Befragungen relativ viele Kunden dafür ausgesprochen hatten, kleinere Reparaturen auch selber übernehmen zu wollen, war der Prozentsatz im Woogsviertel mit 29,19% eher gering. Ferner signalisierten die Bewohner im Woogsviertel mehrheitlich ihre Bereitschaft, die Treppenhausreinigung an externe Dienstleister zu vergeben. Grund könnte bei beiden Antworten das höhere Alter der Befragten sein. So sind immerhin 28% der Mieter 50 bis 69 Jahre alt, 22% sind sogar über 70; 55% sind bereits Rentner. Vergleichsweise hoch ist auch der Anteil an langjährigen Kunden: So wohnen 50% der Mieter mehr als zehn Jahre in ihrer Wohnung, 21,54% sogar 30 und mehr Jahre. Ein Indiz dafür, dass sich die Kunden bei der bauverein AG wohlfühlen! Dazu passt auch, dass 85% ihren Freunden und Bekannten die bauverein AG als Vermieter empfehlen würden.

Und was macht die bauverein AG nun mit den Ergebnissen der Befragung? Die Mieter werden im Dezember per Schreiben über die Ergebnisse und weiteren Schritte informiert. Alle zu bauverein AG gehörenden Liegenschaften im Woogsviertel werden bis Ende Januar durch die Qualitätssicherung begangen. Dabei wird etwaiger Verbesserungsbedarf dokumentiert und zu einem Maßnahmenplan zusammengefasst. Mit der Umsetzung wird 2017 begonnen.

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